Kaiserberg

Fakten:

Ort:
Dürnstein
Subrieden:
Lichtensteinerin
Größe in ha:
18,74
Seehöhe in m:
203 - 379
Ausrichtung:
S - SO
Durchschnittliche Hangneigung in %:
41
Max. Hangneigung in %:
90
Terrassiert:
Ja
Entfernung zur Donau in m:
219
Arbeitsaufwand Gesamtfläche in h:
24.400
Erste nachgewiesene urkundliche Erwähnung:
1450

Beschreibung

Die steilen Hanglagen zwischen Weißenkirchen und Spitz haben klingende Name. Der mittlere Berg trägt den imposantesten: Kaiserberg. Auch wenn der Name eine andere Deutung nahe legt, so lässt das späte urkundliche Auftreten dieses Lagennamens darauf schließen, dass ein Familienname Ursprung dieser Bezeichnung ist.

Bodenprofil Kaiserberg

Am Kaiserberg sind die Umwandlungsgesteine Migmatit-Amphibolit und Paragneis zu Hause. Migmatite entstehen durch teilweises Aufschmelzen von Gesteinen. Amphibolite sind dunkle Gesteine mit einer hohen Konzentration von Mineralen der Amphibolgruppe. Ihr häufigster Vertreter ist die Hornblende. Der Paragneis ist ebenfalls ein Umwandlungsgesein, erfuhr jedoch keine Aufschmelzung.
Am Profil vom Kaiserberg dominiert im oberen Teil ein verwitterter Paragneis mit massiven Kalkausfällungen. Darunter sind verwitterungsresistentere, kompakte, dunkle Amphibolite zu sehen.