Stiegelstal

Fakten:

Ort:
Mitterarnsdorf
Sonneneinstrahlung in h:
2253
Größe in ha:
12,05
Terrassiert:
Teilweise
Ausrichtung:
NW
Neigung:
bis 39 %
Seehöhe:
214 - 273 m

Beschreibung

Die Oberarnsdorfer Lage Stiegelstal liegt am talseitigen Ende des Buchentals. Der Name lässt sich bis 1377 zurückverfolgen, als ein Hans Stiegler als Verweser des Gutes Arnsdorf aufscheint.
Der obere Teil der Riede wird oft auch als Glauberkreuz bezeichnet und referenziert damit auf ein dort befindliches Marterl, wo es einen der schönsten Blickpunkte auf das gegenüberliegende Spitz gibt.

Bodenprofil Stiegelstal

Die Arnsdorfer Lage Stiegelstal liegt am talseitigen Ende des Kupfertales. Die große Lage ist recht vielfältig aufgebaut, zumeist handelt es sich um Hangschuttablagerungen aus Paragneis von der Nordostabdachung des Dunkelsteiner Waldes. Der Dürrenbach, der das Kupfertal entwässert, brachte zusätzlich Material aus Amphibolit und Gföhler Gneis in die Böden des Stiegelstals.
Das Profil zeigt einen typischen Hangfußboden aus kolluvialem Paragneismaterial mit Einlagerungen von aufgemürbtem Amphibolit. Der tiefgründige, wüchsige Boden stellt dem Weinstock einen ausgeglichenen Nährstoff- und Wasserhaushalt zur Verfügung.