|
Die Böden sind neben dem Klima das zweite
Geheimnis der Wachau. Verwitterte Urgesteinsböden (v.a. Ranker
auf Silikat und Felsbraunerde) auf den Bergterrassen, die sich
talabwärts stellenweise mit kleinen Lößinseln
überdecken und in leichte, sandige Böden übergehen.
Die Rebkulturen ziehen sich auf den Terrassen bis in ca. 450 m
Seehöhe hinauf, also 250 m über dem Donaustrom. Mit
ihrem äußerst bescheidenen Fruchtansatz pro Rebstock
tragen gerade die Berglagen zum Ruhm dieser Weine in aller Welt
bei, indem sie den Wachauer Weinen eigenen Charme mit einer anderswo
selten erreichten geschmacklichen Dichte und dem klaren Bukett
der Trauben verbinden.
|