Riedenkarte Wachau

Vielgestaltige Gegensätze auf engstem Raum ließen ein einzigartiges Weinbaugebiet von seltener Schönheit entstehen, welches sich durch seine Bodenformationen und durch sein subtiles Mikroklima von allen anderen Rebkulturflächen Europas unterscheidet.

Die Qualität der Weine wird durch die Herkunft geprägt. Die Identität wird auch durch die unterschiedlichen Eigenschaften der Lagen begründet, die wiederum mit ihrem Namen für ein einzigartiges Geschmacksbild stehen.
In der Riedenkarte wird erstmals über eine genaue Farbschattierung die Steilheit und Exposition ersichtlich, wieder rekultivierte Lagen wurden aktualisiert und Subrieden genauer definiert.
Von Willendorf bis Loiben und von Mautern bis St. Johann wurden 124 Rieden erfasst, überprüft und grafisch neu dargestellt.

Download Riedenkarte

Erhältlich ist diese Karte auf Anfrage bei den Vinea Wachau-Mitgliedsbetrieben und bei folgenden Fachhändlern:

Vinea Wachau Nobilis Districtus, A-3620 Spitz, Schlossgasse 3, Tel.: +43 2713 30 000 12, www.vinea-wachau.at
Vinothek - Domäne Wachau, A-3601 Dürnstein, Nr. 107, Tel.: +43 2711 371, www.domaene-wachau.at
IWB - Hubert Fohringer, A-3620 Spitz, Donaulände 1a, Tel.: +43 2713 2029, www.fohringer.at
 

Our vineyard locations beat everything

The crus of the Wachau - Supertrump

Gewusst, dass der Atzberg die steilste Lage der Wachau ist? Und der Vogelberg mit seinen 0,4 Hektar die kleinste? Mit dem neuen Kartenspiel "Die Rieden der Wachau" lassen sich die Wachau und ihre Rieden spielerisch erkunden. Eine gutes Glas Wachauer Wein sollte dabei nicht fehlen.

Hier geht es zum Vinea Wachau Lagen-Quartett


Das Lagen-Quartett gibt es im Büro der Vinea Wachau um € 10 inkl. MwSt. zu kaufen oder kann via office@vinea-wachau.at bestellt werden.
Vinea Wachau Nobilis Districtus, Schlossgasse 3, A-3620 Spitz / Donau.

In der Domäne Wachau kann man das Lagen-Quartett zu den regulären Öffnungszeiten auch gleich mitnehmen:
April bis Oktober: Mo-Sa: 10 bis 17 Uhr
November bis März: Mo-Fr: 10 bis 17 Uhr (an Feiertagen geschlossen)
www.domaene-wachau.at

 

Wachau Souterrain - Der Boden zum Wein

Das Bekenntnis zur Weinherkunft Wachau und die Betonung der Individualität des Wachauer Terroirs zeigt sich anschaulich im neuen Druckwerk "Wachau Souterrain - der Boden zum Wein"
Es ist die bisher umfassendste Darstellung zur Geologie und zum Boden der Wachau.

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Historische Karten des Weinbaugebiets

Historische Karten des Weinbaugebiets Wachau

Das Regionale Weinkomitee Wachau hat 2018 historische Karten des Weinbaugebiets auf Basis des Franziszäischen Katasters veröffentlicht, welcher für das Gebiet der Wachau zwischen 1821 und 1823 erstellt wurde.

Die Karten geben Einblick, wie verbreitet der Weinbau aber auch andere Kulturen vor rund 200 Jahren in der Wachau waren und zeigen welche Riednamen und weitere Flurnamen zu dieser Zeit gebräuchlich waren.

Laut Anton Bodenstein, Obmann des Regionalen Weinkomitees, zeigt das vorliegende Kartenwerk eindrucksvoll, welche Tradition und Bedeutung die Verwendung von Riednamen in der Wachau hat und ist damit auch eine wichtige Grundlage für weitere Bestrebungen sich mehr mit der Geschichte der kleinsten geografischen Herkunft, der Ried, auseinanderzusetzen.

Urkundlich erwähnt sind die meisten nun geläufigen Riednamen in der Wachau bereits seit dem 13. und 14. Jahrhundert, zu dieser Zeit dienten sie als Nachweis des Besitzstandes und halfen bei der Identifizierung von einzelnen Flächen.

Eine relativ neue Bedeutung erhielten Riednamen durch die immer verbreitetere Praxis, Weine mit einer genau definierten, möglichst kleinen Herkunftsbezeichnung zu versehen. Neben der Verwendung des Weinbaugebiets und der Wachauer Ortsnamen verwenden die Wachauer Winzer bereits seit Mitte des 19. Jahrhundert Riednamen zur Bezeichnung ihrer Weine.

Der Franziszäische Kataster
Vor etwa 200 Jahren wurde unter Kaiser Franz I. der Auftrag zur Erstellung eines umfassenden Kartenwerks erteilt, mit dem alle Grundeigentümer auf dieser Basis und damit in gleicher Weise besteuert werden sollten. Der nach dem Kaiser benannte Franziszäische Kataster sollte damit die Steuersysteme von Maria Theresia und Joseph II. ersetzen, welche die Grundherrschaft als Grundlage für die Besteuerung verwendet haben. Die Steuerbelastung wurde damit vom tatsächlichen Ertrag aber auch von Fleiss oder Nicht-Fleiss des Bewirtschafters entkoppelt – allerdings blieben Naturereignisse wie Unwetter und Hagelschäden in diesem System unberücksichtigt.

Zwischen 1817 und 1861 wurden 300.000 km² und mehr als 50 Millionen Grundstücke vermessen und ihre Grenzen auf Plänen festgehalten - es entstand der erste umfassende moderne Liegenschaftskataster.

Durch die Aufnahme der Riednamen in den Franziszäischen Kataster haben sich bei einigen Namen auch Fehler eingeschlichen, da sich die oftmals italienischen Landvermesser auf die Aussprache der Bevölkerung verlassen mussten. So wurde zum Beispiel aus „Sandl“ „Wandl“ oder aus dem „Dürrthal“ das „Türkthal“.

Aufarbeitung durch das Regionale Weinkomitee Wachau, 2016 - 2017
In der Wachau wurden knapp 100 Mappenblätter zu einer Gesamtkarte „Das Weinbaugebiet Wachau“ zusammengeführt. Zusätzlich wurden auch Karten von insgesamt 5 Teilgebieten erstellt: Gemeinde Spitz mit Teilen der Gemeinde Mühldorf und Aggsbach Markt, Gemeinde Weißenkirchen, Gemeinde Dürnstein, Gemeinde Mautern mit Teilen der Gemeinde Unterbergern und die Gemeinde Rossatz-Arnsdorf.

Das 6-teilige Kartenset ist erhältlich bei: Regionales Weinkomitee Wachau, Schlossgasse 3, 3620 Spitz/Donau, office@ik-wachau.at Weiterführende Informationen: Michael Wagner 02713/30 000 12 office@ik-wachau.at